Aktuelles

Live-Webinar: Ferkelkastration mit Schwerpunkt Isofluran Anwendung

Termin:

Dienstag, den 18.08.2020 von 19:00 – 20:30 Uhr

Die Aufzeichnung des Live-Webinars steht bis zum 17. August 2021 zur Verfügung.

 

Referenten:

Dr. Torsten Pabst, Dülmen

Dr. Sandra Löbert, Bad Sassendorf

Dr. Rainer Schneichel, Mayen

 

Programm:

-     Ferkelbetäubungssachkundeverordnung – Was sind die Aufgaben und Verpflichtungen von Landwirt und Tierarzt?
(Dr. Torsten Pabst)

-     Vorstellung der DLG zertifizierten Narkosegeräte, incl. Videos
(Dr. Sandra Löbert)

-     Alternativen der betäubungslosen Ferkelkastration – Aktueller Sachstand
(Dr. Rainer Schneichel)


Moderation: Dr. Rainer Schneichel

Zum Abschluss des Webinars stehen Ihnen die Referenten noch für Fragen zur Verfügung.

 

ATF-Anerkennung:

2 Stunden

Programm und Anmeldeformular

NEWSLETTER 07/20 - SCHLACHTHOFSCHLIEßUNGEN, SARS-CoV-2-MELDEPFLICHT, TS-PROBEN, STRAHLENSCHUTZ

Liebe Tierärztinnen und Tierärzte,

 

die Bundestierärztekammer fordert einen Krisengipfel von der Politik, denn durch die COVID-19-bedingten Schlachthofschließungen ergibt sich eine Überfüllung der Ställe mit der Gefahr von tierschutzrelevanten Missständen.

Eine Meldepflicht für COVID-19-Infektionen bei Haustieren wurde beschlossen, allerdings bedeutet dies nicht, dass Tierhalter ihre Haustiere auf SARS-CoV-2 testen lassen müssen!

Weitere Informationen über die stichprobenartige Identitätsprüfungen von Probeneinsendungen beim LUA, die Neufassung der Schweinepest-VO, die Verlängerung der coronapandemiebedingten Ausnahmeregelung für die Kenntnisse im Strahlenschutz sowie Entscheidungen der letzten Vorstandssitzung erhalten Sie im Newsletter anbei.

 

Beste Grüße,

Christiane Zaspel

 

Newsletter

Untersuchung auf Tierseuchen: Identität von Proben wird überprüft

PRESSEDIENST

LANDESUNTERSUCHUNGSAMT RHEINLAND-PFALZ

 

Tierseuchendiagnostik:

Untersuchung auf Tierseuchen: Identität von Proben wird überprüft

 

Allgemeinverfügung zur Erlegung von Schwarzwild unter Verwendung von Nachtsichtvorsatzgeräten und Nachtsichtaufsätzen

Kreisverwaltungen und Verwaltungen der kreisfreien Städte Nationalparkamt -untere Jagdbehörden-

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei die Veröffentlichung der "Allgemeinverfügung zur Erlegung von Schwarzwild unter Verwendung von Nachtsichtvorsatzgeräten und Nachtsichtaufsätzen" der Zentralstelle der Forstverwaltung (obere Jagdbehörde) im Staatsanzeiger von heute sowie das Merkblatt des Bundeskriminalamtes (BKA Juni 2020) zur Kenntnis und Information der Jägerschaft.

Mit freundlichen Grüßen gez. Georg Schall -- Georg Schall

Zentralstelle der Forstverwaltung Le Quartier

Hornbach 9

67433 Neustadt

SONDERNEWSLETTER UMSATZSTEUERSENKUNG

Liebe Tierärztinnen und Tierärzte,

bitte beachten Sie die aktuelle Gesetzesänderung bezüglich der Umsatzsteuersenkung ab 01.Juli 2020. Wir informieren Sie im Sonder-Newsletter vorab, obwohl die Verabschiedung durch den Bundesrat noch aussteht, damit Sie sich auf die Veränderungen ab nächster Woche einstellen können.

Newsletter

 

Sonnige Grüße,

Christiane Zaspel

Landestierärztekammer Rheinland-Pfalz

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

 

Newsletter 06/20 - EU-HEIMTIERAUSWEIS, ONE HEALTH, ASP-FRÜHERKENNUNG, BHV-1-BP, BaT

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich hoffe, dass Sie und Ihre Familien bei bester Gesundheit sind.

Aufgrund der Lockerungen, z.B. der Wiederaufnahme des Schul- und Kitabetriebs, kehrt glücklicherweise wieder etwas Normalität ein.

Als wären die Zeiten aufgrund der Corona-Krise ohnehin nicht schon schwierig genug, werden wir aber nun kurzfristig mit der Änderung bei der Ausgabe von EU-Heimtierausweisen konfrontiert. Die ministeriale Verwaltung hat sich entschlossen, eine EU-Verordnung aus dem Jahr 2013 jetzt umzusetzen. Was sieben Jahre nicht auf den Weg gebracht wurde, scheint nun plötzlich notwendig zu sein.
 
Das Präsidium der Landestierärztekammer Rheinland-Pfalz hat von der geplanten Änderung weder etwas erfahren, noch wurden wir im Vorfeld fachlich eingebunden. Erst einen Tag vor Redaktionsschluss für das Deutsche Tierärzteblatt wurden wir vom hiesigen Ministerium „vorinformiert“, dass die EU-Verordnung ab dem 1.7.20 umzusetzen ist.

Diese Vorgehensweise stößt nicht nur bei mir auf Unverständnis. Eine offene Kommunikation hätte geholfen, sich auf die geplanten Änderungen einzustellen und sich im Kollegium (Veterinärverwaltung und Praxis) über die praktischen Abläufe auszutauschen.

Die verspätete Informationspolitik der Verwaltung ist schwer nachvollziehbar. Es ist zu wünschen, dass man bei den nächsten bevorstehenden bürokratischen Änderungen den fachlichen Austausch mit der LTK sucht und für Transparenz sorgt.
 

Dr. Rainer Schneichel

 

Newsletter 06/2020

Änderung bei der Ausgabe von Blanko-Heimtierausweisen, Information zur HIT-Heimtierausweis Datenbank und Ermächtigung der Tierärztinnen und Tierärzte

Sehr geehrte Damen und Herren,

eine Ausgabe von Blanko-Heimtierausweisen an niedergelassene Tierärztinnen und Tierärzte darf seitens der drucklegenden Firmen (z. B. Impfstoffherstellerfirmen, Großhändler, u.a.) ab dem 01.07.2020 nur erfolgen, wenn die Tierärztinnen und Tierärzte von der jeweils zuständigen Kreisverwaltung zur Bestellung der Blanko-Heimtierausweise ermächtigt sind und ihnen eine Betriebsregistriernummer zugeteilt wurde.

Im Ausgabeverfahren werden u.a. die Namen und die Kontaktdaten des ermächtigten Tierarztes seitens der drucklegenden Firma registriert.

Zur bundeseinheitlichen Umsetzung wird hierzu das bereits bestehende bundesweite Erfassungssystem der Datenbank „Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere (HI-Tier)“ genutzt. Das Modul „Heimtier-Datenbank“ soll ab dem 01.07.2020 im Realbetrieb laufen.

 

Somit ist der Bezug von Heimtierausweisen ab 01.07.2020 nur noch möglich, wenn die niedergelassenen Tierärztinnen und Tierärzte in HI-Tier registriert sind.

Im Rahmen der notwendigen Registrierung ist bei der jeweils zuständigen Kreisverwaltung zunächst ein entsprechender Antrag auf Vergabe einer Betriebsregistriernummer und die Vergabe des Betriebstypen 754 („ermächtigter Tierarzt/berechtigt zur Heimtierausweisabgabe“) zu stellen.

Sofern bereits eine PIN und eine Betriebsregistriernummer für die Nutzung der HI-Tier-Datenbank vorhanden ist (z.B. in Nutztierpraxen), wird diesen Praxen in HI-Tier nur die zusätzliche Betriebstyp-Nummer 754 zugeordnet.

In einem zweiten Schritt werden die niedergelassenen Tierärztinnen und Tierärzte durch die jeweils zuständige Kreisverwaltung formal unter Benennung der individuellen Betriebsregistriernummer ermächtigt, Heimtierausweise bei den drucklegenden Firmen zu bestellen. Niedergelassene Tierärztinnen und Tierärzte wurden in der Vergangenheit bereits durch die jeweils zuständige Kreisverwaltung zur Ausstellung von Heimtierausweisen, für die Probennahme zur Titrierung von Tollwutantikörpern und für die Durchführung der klinischen Untersuchung vor dem innergemeinschaftlichen Versand der Tiere ermächtigt.

In jedem Fall muss die bereits bestehende Ermächtigung um den Punkt der “Bestellung” von Heimtierausweisen ergänzt werden, daher muss von jeder niedergelassenen Tierärztin oder Tierarzt ein entsprechender Antrag gestellt werden.

Informationen zum Antragsverfahren erhalten die niedergelassenen Tierärztinnen und Tierärzte von der jeweils zuständigen Kreisverwaltung.

Eine Ermächtigung erhalten Praxisinhaber/innen in einer niedergelassenen Tierarztpraxis. Solange die Ermächtigung wirksam ist, gilt sie auch für Tierärztinnen und Tierärzte, die im Namen der Praxis die o.g. Tätigkeiten durchführen (Assistenz/Vertretung). Die Tätigkeiten erfolgen somit ausschließlich unter der Betriebsregistriernummer des bzw. der Praxisinhaber/in.

Bei Praxisgemeinschaften wird bei Vorliegen der Ermächtigung für jede/n Praxisinhaber/in mit eigenem Praxissitz analog verfahren. Bezüglich Tierärztegesellschaften, Gemeinschaftspraxen und Gruppenpraxen wird ebenfalls nur eine Hl- Tier-Betriebsregistriernummer vergeben. Für die Zuständigkeit der Ermächtigung von Tierärztinnen und Tierärzten, die in mehreren Landkreisen tierärztlich tätig sind, ist der Ort der Hauptniederlassung maßgebend.

Nicht niedergelassene Tierärztinnen und Tierärzte, die bei einem in Rheinland-Pfalz ansässigen Verein, Verband oder einer ähnlichen privatrechtlichen Institution angestellt sind, werden ebenfalls auf Antrag ermächtigt

Die Bestellung der Blanko-Heimtierausweise erfolgt durch die ermächtigten Tierärztinnen und Tierärzte wie bisher auch bei den bundesweit autorisierten drucklegenden Firmen. Die Bestellung kann bequem über die HI-Tier-Datenbank online erfolgen, ist aber auch unter Angabe der Betriebsregistriernummer per Post, Fax oder auf elektronischem Weg möglich. Für die ermächtigte Tierärztin/Tierarzt ist eine aktuelle Liste der drucklegenden Firmen für EU-Heimtierpässe in HI-Tier unter dem entsprechenden Bestellvorgang einsehbar.

Ermächtigte Tierärztinnen und Tierärzte können (freiwillig) die ihnen von der drucklegenden Firma in der HI-Tier-Datenbank zugewiesenen Blanko- Heimtierausweise nach der Abgabe an den Tierhalter entsprechend als "ausgegeben" in der HI-Tier Datenbank kenntlich machen.

In der HI-Tier-Datenbank oder in der praxiseigenen Dokumentation müssen gemäß Artikel 22 Absatz der 3 der Verordnung (EU) Nr. 576/2013 folgende Angaben erfasst und für 10 Jahre aufbewahrt werden (mit entsprechender Einverständniserklärung des Tierhalters zur diesbezüglichen Nutzung seiner Daten):

·         Ort des Transponders oder der Tätowierung und entweder Zeitpunkt der Anbringung oder Zeitpunkt des Ablesens des Transponders oder der Tätowierung sowie alphanumerischer Code, den der Transponder oder die Tätowierung anzeigt,

·         Name und Kontaktinformationen des Tierhalters,

·         Nummer des Heimtierausweises, bestehend aus dem ISO-Code des ausstellenden Mitgliedstaats, gefolgt von einem einzigartigen alphanumerischen Code.

 

Für die Nutzung des HIT-Tier Heimtierausweis Modules wurde ein Workflow für Tierärztinnen/Tierärzte erarbeitet, der in Form einer Excel Tabelle alle Schritte, insbesondere die im Heimtiermodul ausführbaren Aktionen beschreibt.

 

Bezüglich des notwendigen Antrages zur Vergabe einer Betriebsregistriernummer und zur Ermächtigung für die Bestellung von Heimtierausweisen sollen sich die niedergelassenen Tierärztinnen und Tierärzte bitte schnellstmöglich an die jeweils zuständige Kreisverwaltung wenden.

Bei Fragen zur Nutzung des HIT-Tier Heimtierausweis-Modules stehen die zuständige Kreisverwaltung oder das Landesuntersuchungsamt, Referat 23 (0261-9149-0) als Ansprechpartner zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Dr. Christine Zwerger

Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten

 

Anlage: Workflow

Schreiben von Bildungsministerin Hubig an die Berufsschulen

Sehr geehrte Ausbildungspartner,

die rheinland-pfälzischen IHK- und HWK-Arbeitsgemeinschaften haben sich mit einem Schreiben an Frau Bildungsministerin Dr. Hubig gewandt, in dem Sie um Unterstützung durch die Berufsschullehrkräfte in den Prüfungsausschüssen auch außerhalb der gewohnten Prüfungszeiträume, ggf. auch in den Sommerferien bitten.